Unser Besuch im Bergwerk - ein Kurzreport

Unsere Exkursion ist schon sehr lange geplant und endlich ist es soweit.

Von unserer Schule aus gehen wir gemeinsam zum Sondershäuser Bergwerk "Glückauf". Als wir dort sind, werden wir schon von den Bergmännern, die uns unter Tage begleiten werden, und einer anderen Schulklasse erwartet.

Zunächst ziehen wir uns Mäntel und Helme an. Sieht lustig aus, aber: Schutz ist wichtig!

Nun gehen wir auf eine Brücke, von der wir in den Berg einfahren. Das Einfahren ist wie ein gutes Horrorspiel: Es ist dunkel, man weiß nicht, was passieren wird und man hat ein nicht endendes Kribbeln im Bauch. Unten im Schacht angekommen sehen wir als Erstes einen langen Gang, der mit Lampen beleuchtet wird. Wir lernen hier sehr viel über die verschiedenen Salze, die Geschichte des Salzes und auch vieles über das Bergwerk selbst.

Anschließend fahren wir mit Trucks „unter Tage" verschiedene Haltestationen an.

Das Highlight ist eine Rutsche im Schacht, die wegen ihrer steilen Neigung sehr schnell ist.

Alles in Allem war es ein lehr- und erlebnisreicher Tag, der unvergesslich bleibt.

R. Bößel, Klasse 7a, September 2017

 

Leipziger Neuseenland

Am ersten Tag unserer Leipzig-Exkursion vom 12.09.2017-15.09.2017 erhielten wir eine zweistündige Stadtrundfahrt. Wir starteten 14 Uhr an unserem Hostel in der Jacobsstraße. Von dort aus fuhren wir zuerst an der Zentralbibliothek für Blinde vorbei, welche früher einmal eine jüdische Schule war. Desweiteren sahen wir auch die Red Bull Arena, den Leipziger Zoo, Schillers Bauernhaus und das Gohliser Schlösschen. Einen ersten Stop legten wir an der Thomaskirche ein. Dort erfuhren wir Details über den Thomanerchor und sahen die Luthergedenktafel und Bach´s Grab. Auf dem Weg zum Völkerschlachtsdenkmal, kamen wir an Deutschlands höchstem Rathaus und dem MDR Turm , welcher sich auf einem alten Schlachthof befindet, vorbei. Als wir dann am Völkerschlachtsdenkmal ankamen, hielten wir an und erfuhren, dass es das größte Denkmal Europas ist, 6 mio Reichsmark kostete, und eine 15-jährige Bauzeit hatte. Zuletzt fuhren wir zum Augustusplatz, an welchem unsere Tour endete.

Bericht von: Angelina Nuschke, Stefan Hojes

Am zweiten Tag unserer Exkursion unternahmen wir eine Busreise durch die Neuseenlandschaft Leipzigs.

Unser erster Stopp war am Zwenkauer See, dem ehemaligen Zwenkauer Tagebau. Dieser ist der größte des Seenkomplexes. Als nächstes steuerten wir den Störmthaler See an, welcher viele Erholungmöglichkeiten bietet. Das dritte Ziel der Tour war der Markkleeberger See, der sehr viele Freizeitmöglichkeiten, gerade für junge Leute, bietet, wie z.B. die größte europäische Wildwasserbahn und einen einzigartigen Kletterwald, sowie einen 580 km langen Reitweg. Einen letzten Halt machten wir am Cospudener See, welcher 56m tief ist und die geringste Fläche aufweist. Er ist mit dem Zwenkauer See verbunden und ist zugleich durch einen Kanal mit dem Leipziger Hafen und damit der Stadt selbst verbunden. Alles in allem war es eine sehr interessante und lohnenswerte Reise, die wir nur jedem weiterempfehlen können. Wir erhielten atemberaubende Einblicke in die Renaturierung der Tagebaugebiete.

Bericht von: Jeremy Krapalies, Elisabeth Neumann

Am dritten Tag unserer Exkursion durch Leipzig  erfuhren wir etwas über den Braunkohleabbau im Schlehnhain Tagebau und die Weiterverarbeitung . Während der Busfahrt zu unserem ersten Ziel erzählte uns der Reiseführer etwas über die Geschichte der Braunkohle. Das erste Ziel war das Perez Loch und von dort aus ging es auch gleich weiter zum inneren Aussichtspunkt. Auf dem Aussichtpunkt hatte man einen guten Überblick über den Tagebau. Danach sind wir zum Restloch gefahren, während dessen wurde uns erzählt wie ein Tagebau funktioniert und abläuft. Vom Restloch aus sind wir ins Braunkohlekraftwerk Lippendorf gefahren und haben dort eine zweistündige Führung unternommen. Der Tourguide zeigte uns viel vom Kraftwerk und brachte uns auf das Dach von einem der zwei Krafwerksblöcke ( ca. 164m ). Danach endete unsere Führung, welche sehr informativ und spannend war. 

Bericht von: Alexa Förster, Alois Kammerer

Hamlet- Projekt der Musikkurse 11 und 12

„Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!“

Dieses und viele weitere bekannte Zitate werden die Musikkurse der 11. Und 12. Klassen in wenigen Wochen live auf der Bühne zu sehen bekommen, wenn wir gemeinsam mit unserer Musiklehrerin Frau Liesenberg in die Rock- Oper „Hamlet“ fahren. In Vorbereitung auf diese besondere Vorstellung standen wir vor der Aufgabe, unseren Mitschülern Shakespeares weltbekanntes Werk näher zu bringen. Dazu teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf und setzten unsere Ideen erfolgreich in die Tat um.

 Im Musikkurs der 11. Klassen gab es neben einigen Vorträgen, die sich mit Shakespeare, dem Werk oder auch dem Vergleich zwischen der klassischen Oper und einer Rock- Oper beschäftigten, auch eine Gruppe, die die Aufgabe kreativ umsetzte und ein Theaterstück aufführte. Eine weitere Gruppe komponierte einen eigenen Song,  der neben dem weltberühmten Zitat „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ auch andere Passagen aus dem Drama enthielt.

Auch im Zwölferkurs entschieden sich zwei Gruppen, einen Vortrag zu halten. Thematisiert wurden hier die Handlung des Dramas „Hamlet“ und die Unterschiede zwischen der klassischen Oper und dem zeitgenössischen Rock. Eine dritte Gruppe beschäftigte sich musikalisch mit der letzten und alles entscheidenden Szene und vertonte diese. Dabei wurden unterschiedliche Instrumente einbezogen, die die Kampfszene mit einer wiederkehrenden Melodie sehr gut veranschaulichten. Die letzte Gruppe entschied sich ebenfalls, ein Theaterstück einzustudieren und schrieb dazu die letzte Szene in modernes Deutsch um. Verkleidet in den passenden Kostümen führten sie und alle anderen kreativ tätigen Gruppen das Ergebnis dann am Donnerstag, den 7.9.2017 in der Aula vor allen Schülern der Oberstufe und einigen Lehrern vor.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir bei der Erarbeitung und Umsetzung unserer Aufgaben viel Spaß hatten und uns nun auf die Aufführung der Rock- Oper in 2 Wochen freuen.

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Juniorwahl

Am 20.09.2017 wählten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen und einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12  im Rahmen des Projektes "Juniorwahl" in der Aula unseres Gymnasiums "ihren Bundestag".Im Rahmen des Wirtschaft- und Sozialkundeunterrichts informierten sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld in Gruppenarbeit umfangreich über die Wahlprogramme der etablierten Parteien, um sich auf die Wahl vorzubereiten.  Anschließend wurden im Unterricht die Schwerpunkte der  Bundestagswahlprogramme der Parteien vorgestellt und diskutiert. Die Mitschüler durften Fragen stellen und man sollte abschätzen wie gut oder schlecht die Chancen für die Parteien, in den Bundestag einzuziehen, waren.Am Tag der Wahl und in ihrer Vorbereitung hatten sich vier Wahlhelfer aus den 10. Klassen bereit erklärt, die Wahlberechtigungen, Wahllisten sowie die spätere Auszählung der Stimmen durchzuführen. In der Aula waren am Wahlmittwoch vier Wahlkabinen aufgestellt und während der 6.-8. Stunde wählten die Schülerinnen und Schüler dann. Die Wahlbeteiligung lag bei 94 Prozent, ein guter Schnitt also.Die Ergebnisse der Juniorwahl an unserem Gymnasium haben wir diskutiert. Sie waren größtenteils vorhersehbar, wenn man von den vorangegangenen Diskussionen im Unterricht ausgeht.Trotz allem haben die Ergebnisse von AfD und NPD überrascht, was zu Erklärungsversuchen führte, die beispielsweise auf jüngste Ereignisse wie Massenprügeleien oder eine Vergewaltigung in unserer Stadt zurückführen, bei denen Asylbewerber involviert waren. Auch wurden dadurch die Gespräche über eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre erneut befeuert.Wir bleiben auf jeden Fall offen für das Geschehen um uns herum, interessiert und diskussionsfreudig.

Die bundesweite Auswertung der Wahlergebnisse kann unter dem Link: juniorwahl.de eingesehen werden. 

Besuch im BIZ

Am vergangenen Dienstag, dem 12. September 2017, begab sich die Klasse 10b mit Frau Gleißberg nach Nordhausen in das Berufsinformationszentrum. Wir sind pünktlich um 08:57 Uhr vom Zugbahnhof Sondershausen gemeinsam losgefahren.
Als wir dann dort angekommen sind, betreute uns Frau Sundheim.
Im Zentrum durften wir auch an speziellen Computern arbeiten, die uns ebenfalls bei der Berufs- & Studienwahl unterstützen sollten, nachdem wir unser Frühstück eingenommen haben und uns stärken konnten.
Dazu hatten wir natürlich auch noch die Möglichkeit viele verschiedene hilfreiche Informationsmaterialien mit nach Hause zu nehmen, um uns weiter mit dem Thema zu beschäftigen.
Die 10b hatte einen angenehmen Aufenthalt und war am Ende des Projekttages sehr zufrieden.

(Phuong Le, 10b)

Kunst Exkursion nach Kassel

Am 14.09.2017 fuhren die beiden Kunstkurse der zwölften Klassen (Herr Gast, Frau Roßmann) nach Kassel zur Dokumenta, einer Kunstausstellung.

Pünktlich 8 Uhr ging es mit dem Bus los. Angekommen ging es gleich zur ersten Ausstellungshalle, die alle mit ihren Werken begeisterte. Danach gab es eine Mittagspause und später ging es zur zweiten Ausstellung, die auch von vielen sehr positiv bewertet wurde. Am späten Nachmittag ging es Richtung Heimat.

Ein großes Dankeschön geht an unsere Kursleiter, die diese Fahrt organisierten.

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Sprachreisen London und Irland

Das neue Schuljahr startete für unsere 9. Klassen mit einer Sprachreise nach London beziehungsweise nach Irland.

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Projekttage

Das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen. Die Noten sind fertig und die Zeugnisse werden geschrieben. Trotzdem lernen unsere Schüler in verschiedenen Projekten fleißig und mit viel Spaß weiter. Geschichte, Englisch, Chemie, Gesunde Ernährung und vieles mehr stehen auf dem Plan.
Darüber hinaus finden auch verschiedene Exkursionen statt. So besuchen die 11. Klassen zum Beispiel die Universität in Halle/Saale, das Phyletische Museum in Jena, das Grenzlandmuseum in Teistungen wird von den 10. Klassen erkundet und die Gedenkstätte Mittelbau Dora wird von den 9. Klassen im Rahmen ihres bilingualen Projektes besucht.
Die Klassen 5-7 verbringen am Mittwochen einen Tag beim Possenfest und legen am Donnerstag das Sportabzeichen ab.

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