Leipziger Neuseenland

Am ersten Tag unserer Leipzig-Exkursion vom 12.09.2017-15.09.2017 erhielten wir eine zweistündige Stadtrundfahrt. Wir starteten 14 Uhr an unserem Hostel in der Jacobsstraße. Von dort aus fuhren wir zuerst an der Zentralbibliothek für Blinde vorbei, welche früher einmal eine jüdische Schule war. Desweiteren sahen wir auch die Red Bull Arena, den Leipziger Zoo, Schillers Bauernhaus und das Gohliser Schlösschen. Einen ersten Stop legten wir an der Thomaskirche ein. Dort erfuhren wir Details über den Thomanerchor und sahen die Luthergedenktafel und Bach´s Grab. Auf dem Weg zum Völkerschlachtsdenkmal, kamen wir an Deutschlands höchstem Rathaus und dem MDR Turm , welcher sich auf einem alten Schlachthof befindet, vorbei. Als wir dann am Völkerschlachtsdenkmal ankamen, hielten wir an und erfuhren, dass es das größte Denkmal Europas ist, 6 mio Reichsmark kostete, und eine 15-jährige Bauzeit hatte. Zuletzt fuhren wir zum Augustusplatz, an welchem unsere Tour endete.

Bericht von: Angelina Nuschke, Stefan Hojes

Am zweiten Tag unserer Exkursion unternahmen wir eine Busreise durch die Neuseenlandschaft Leipzigs.

Unser erster Stopp war am Zwenkauer See, dem ehemaligen Zwenkauer Tagebau. Dieser ist der größte des Seenkomplexes. Als nächstes steuerten wir den Störmthaler See an, welcher viele Erholungmöglichkeiten bietet. Das dritte Ziel der Tour war der Markkleeberger See, der sehr viele Freizeitmöglichkeiten, gerade für junge Leute, bietet, wie z.B. die größte europäische Wildwasserbahn und einen einzigartigen Kletterwald, sowie einen 580 km langen Reitweg. Einen letzten Halt machten wir am Cospudener See, welcher 56m tief ist und die geringste Fläche aufweist. Er ist mit dem Zwenkauer See verbunden und ist zugleich durch einen Kanal mit dem Leipziger Hafen und damit der Stadt selbst verbunden. Alles in allem war es eine sehr interessante und lohnenswerte Reise, die wir nur jedem weiterempfehlen können. Wir erhielten atemberaubende Einblicke in die Renaturierung der Tagebaugebiete.

Bericht von: Jeremy Krapalies, Elisabeth Neumann

Am dritten Tag unserer Exkursion durch Leipzig  erfuhren wir etwas über den Braunkohleabbau im Schlehnhain Tagebau und die Weiterverarbeitung . Während der Busfahrt zu unserem ersten Ziel erzählte uns der Reiseführer etwas über die Geschichte der Braunkohle. Das erste Ziel war das Perez Loch und von dort aus ging es auch gleich weiter zum inneren Aussichtspunkt. Auf dem Aussichtpunkt hatte man einen guten Überblick über den Tagebau. Danach sind wir zum Restloch gefahren, während dessen wurde uns erzählt wie ein Tagebau funktioniert und abläuft. Vom Restloch aus sind wir ins Braunkohlekraftwerk Lippendorf gefahren und haben dort eine zweistündige Führung unternommen. Der Tourguide zeigte uns viel vom Kraftwerk und brachte uns auf das Dach von einem der zwei Krafwerksblöcke ( ca. 164m ). Danach endete unsere Führung, welche sehr informativ und spannend war. 

Bericht von: Alexa Förster, Alois Kammerer