Juniorwahl

Am 20.09.2017 wählten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen und einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12  im Rahmen des Projektes "Juniorwahl" in der Aula unseres Gymnasiums "ihren Bundestag".Im Rahmen des Wirtschaft- und Sozialkundeunterrichts informierten sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld in Gruppenarbeit umfangreich über die Wahlprogramme der etablierten Parteien, um sich auf die Wahl vorzubereiten.  Anschließend wurden im Unterricht die Schwerpunkte der  Bundestagswahlprogramme der Parteien vorgestellt und diskutiert. Die Mitschüler durften Fragen stellen und man sollte abschätzen wie gut oder schlecht die Chancen für die Parteien, in den Bundestag einzuziehen, waren.Am Tag der Wahl und in ihrer Vorbereitung hatten sich vier Wahlhelfer aus den 10. Klassen bereit erklärt, die Wahlberechtigungen, Wahllisten sowie die spätere Auszählung der Stimmen durchzuführen. In der Aula waren am Wahlmittwoch vier Wahlkabinen aufgestellt und während der 6.-8. Stunde wählten die Schülerinnen und Schüler dann. Die Wahlbeteiligung lag bei 94 Prozent, ein guter Schnitt also.Die Ergebnisse der Juniorwahl an unserem Gymnasium haben wir diskutiert. Sie waren größtenteils vorhersehbar, wenn man von den vorangegangenen Diskussionen im Unterricht ausgeht.Trotz allem haben die Ergebnisse von AfD und NPD überrascht, was zu Erklärungsversuchen führte, die beispielsweise auf jüngste Ereignisse wie Massenprügeleien oder eine Vergewaltigung in unserer Stadt zurückführen, bei denen Asylbewerber involviert waren. Auch wurden dadurch die Gespräche über eine Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre erneut befeuert.Wir bleiben auf jeden Fall offen für das Geschehen um uns herum, interessiert und diskussionsfreudig.

Die bundesweite Auswertung der Wahlergebnisse kann unter dem Link: juniorwahl.de eingesehen werden.