Klassenfahrt nach Dessau

Klassenfahrt nach Dessau

Am 24.03.2017 machten wir, die Klasse 10a, uns auf den Weg nach Dessau. Wir wollten uns die Stadt ansehen und unsere Partnerklasse besuchen, diese verbrachte im letzten Sommer ein Wochenende mit uns in  Kelbra und nun waren wir an der Reihe.

Am Freitagmorgen um dreiviertel zehn trafen wir uns mit unserem Klassenlehrer, Herr Eggert, am Sondershäuser Bahnhof. Als alle da waren, wurde überprüft ob jeder alles dabei hat, was er braucht und die Fahrkarten wurden verteilt. Anschließend stiegen wir in unseren Zug und traten unsere vierstündige Zugfahrt an. Diese war sehr lustig aber auch wirklich anstrengend, da wir oft umsteigen mussten. Als wir dann endlich um 14 Uhr in Dessau am Hauptbahnhof ankamen, waren wir alle sehr froh. Von da aus ging es dann mit der Straßenbahn in die Jugendherberge, wo wir in den drei Tagen übernachteten. Wir bezogen die Zimmer und packten aus, jedoch hatten wir dazu kaum Zeit, da wir schon kurze Zeit später im Technikmuseum in Dessau sein sollten. Dieses Museum beschäftigt sich vor allem mit Hugo Junckers, einem deutschen Ingenieur, und seinen Werken. Wir bekamen eine eineinhalb stündige Führung, wo uns alles gezeigt und erklärt waren. Besonders begeistern konnten wir uns für die ausgestellten Flugzeuge im Außen- und Innenbereich des Museums. Im Großen und Ganzen war die Führung interessant, auch wenn sich vielleicht nicht jeder für Technik interessiert. Nach dem Museumsbesuch war es dann auch schon fast Abend geworden und wir machten uns auf den Weg ins Dessauer Gymnasium, um unsere Partnerklasse zu begrüßen und gemeinsam zu grillen. Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt waren wir dort und alle fanden es schön sich wiederzusehen. Bevor es aber ans Essen ging, sollten wir noch ein besonderes Highlight der Schule ansehen. Das schuleigene Planetarium. Dieses stellte sich als ein großer, kreisrunder Raum mit Kinosesseln heraus. Sobald wir saßen begrüßte uns Herr Willmitzer, ein ehemaliger Referendar unserer Schule, der jetzt am Gymnasium in Dessau unterrichtete. Nach der Begrüßung gingen alle Lichter aus und es erschienen Sterne und Planeten unseres Sonnensystems an der Decke. Herr Willmitzer erzählte viel darüber und wir alle waren begeistert. Nach dem Planetariumsbesuch gingen wir zurück auf den Schulhof, wo schon für uns fleißig gegrillt wurde. den restlichen Abend saßen wir alle zusammen, haben gegessen und uns unterhalten. Als alle satt waren, zeigten uns die Dessauer noch ihre Schule, die wir sehr schön fanden. Irgendwann wurde es dann aber auch kalt, schließlich hatten wir ja März, und somit entschieden wir uns gegen 21:30 Uhr zurück in die Jugendherberge zu fahren. Dort saßen wir dann noch gemütlich zusammen und irgendwann gingen wir dann schlafen.

Trotz eines anstrengenden Tages waren wir leider schief gewickelt, als wir dachten, wir würden ausschlafen können. Um halb neun gab es Frühstück, das heißt alle waren schon früh auf den Beinen. Nach dem Frühstück fuhren wir in die Innenstadt, um die lokale Radiostation des MDR zu besuchen. Dort war es sehr interessant, da wir unsere eigene Narichtenmeldung aufnehmen konnten, außerdem führten wir eine eigene Umfrage durch und schnitten diese dann zusammen. Alle hatten viel Spaß und stellten sich auch ziemlich gut an. Zum Schluss verabschiedeten und bedankten wir uns und gingen dann noch ein Eis essen. Wir hatten strahlenden Sonnenschein, deswegen genossen wir für eine Weile nur das schöne Wetter. Anschließend hatten wir dann zwei Stunden Zeit um im Rathaus-Center, einem großen Einkaufszentrum in Dessau, etwas shoppen zu gehen und Mittag zu essen. Nach dieser Zeit begann dann auch schon unser nächster Programmpunkt, die Stadtführung. Diese ging etwa zwei Stunden und wir sahen und hörten sehr viel. Unsere Stadtführerin war sehr nett und gab sich wirklich Mühe, uns für die Stadt Dessau zu begeistern, jedoch waren wir schon etwas müde und mussten viel laufen, da Dessau eine flächengroße Stadt ist, deswegen klappte das nicht immer so ganz. Beendet wurde unsere Führung am Bauhaus, einem Ausstellungsort für moderne Kunst. Nachdem wir noch etwas Zeit hatten, uns dieses anzusehen, fuhren wir zurück in die Jugendherberge. Das gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet, da wir in einem Bus für 16 Leute fuhren, jedoch 19 Leute waren und uns den Bus noch mit anderen Fahrgästen teilten. Als wir zurück waren, hatten alle etwas Zeit sich auszuruhen, anschließend gab es Abendbrot. Nach dem Essen fuhren wir zurück in die Stadt, um mit der Partnerklasse zusammen ins Kino zu gehen. Jedoch waren einige von uns noch nicht 16 Jahre alt, was die Filmauswahl gar nicht so leicht gestaltete. Trotzdem sahen am Ende alle einen schönen Film, wenn auch nicht wir alle den selben. Nach dem Kino fuhren wir wieder in die Jugendherberge und ließen den Abend alle zusammen noch etwas ausklingen.

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker schon sehr früh. Um dreiviertel acht gab es Frühstück, somit waren alle spätestens um sieben wach. Also genauso wie man sich das an einem Sonntagmorgen vorstellt. Nachdem wir gefrühstückt und alle ihre Koffer gepackt hatten, verließen wir die Jugendherberge endgültig. Wir verbrachten den Tag im Wörlitzer Park mit unserer Partnerklasse. Dorthin kamen wir mit der Wörlitzer Eisenbahn, das dauerte etwa eine dreiviertel Stunde. Den ganzen Tag über sahen wir uns den Park an, da dort berühmte Bauwerke aus aller Welt in klein nachgebaut wurden, was wirklich sehr interessant war. Außerdem war dort Frühlingserwachen, also waren sehr viele Menschen dort, es gab Musik und eine kleinen Markt, auf dem man sich leckeres Essen holen konnte. Gegen 14 Uhr verließen wir den Park und fuhren zurück Richtung Dessau. Dort verabschiedeten wir uns von unserer Partnerklasse und traten unsere Zugfahrt zurück nach Sondershausen an. Als wir dort gegen 20 Uhr ankamen waren wir alle sehr erschöpft. Insgesamt hat uns das Wochenende in Dessau sehr gut gefallen und wir kommen gerne mal wieder.